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Die Satzung des Männergesangsvereins Hanhofen vom 4. Dezember 1965

 

Eine Abschrift der Satzung von 1965 können Sie ►hier herunterladen, eine Kopie des Schriftstücks ►hier.


SATZUNG

des Männergesangsvereins 1850 Hanhofen

 

§1   Name und Zweck

Der Männergesangsverein 1850 Hanhofen sieht in der Pflege und Ausbreitung des deutschen Chorgesanges seine wichtige kulturelle Gemeinschaftsaufgabe. Zur Erreichung seines Zieles hält er regelmäßig Singstunden ab, veranstaltet Konzerte und stellt sich bei allen Gelegenheiten gemeinnützig in den Dienst der Öffentlichkeit.

Die Tätigkeit des Vereins ist somit eine gemeinnützige und dient ohne Absicht auf Gewinnerzielung nur vorgenannten Zwecken.

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral und verfolgt keine politischen Ziele. Der Verein hat seinen Sitz in Hanhofen.

 

§2   Bundesorganisation

Der Verein ist Mitglied des Pfälzischen Sängerbundes im Deutschen Sängerbund e.V. (DSB)

 

§3   Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen:

a)      Aktive

b)      Passive

c)      Ehrenmitgliedern

 

§4   Erwerbung der Mitgliedschaft

a)      Aktive Mitglieder können stimmbegabte Personen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, nachdem der Aufnahmesuchende schriftlich oder mündlich einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

b)      Passive Mitglieder können Personen werden, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen wollen. Über ihre Aufnahme gilt das unter a) Gesagte.

c)      Ehrenmitglied kann eine Person werden, die sich um den Verein oder das Chorwesen überhaupt besondere Verdienst erworben hat. Aktive Mitglieder nach 40-jähriger Mitgliedschaft.

 

§5   Rechte der Mitglieder

a)      Die Mitglieder haben das Recht an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

b)      Sie haben Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung und können für die Tagesordnung der Mitgliederversammlung oder zur Beratung im Vereinsvorstand Anträge stellen.

c)      Die Mitgliederrechte ruhen, wenn die Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht eingehalten werden.

§6  Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu bezahlen.

Sie sind gleichfalls verpflichtet, die Ziele des Vereins in jeder Weise zu fördern und seine Unternehmungen nach Kräften zu unterstützen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Vermögenswerte des Vereins dürfen, soweit sie nicht zur Verwaltung benötigt werden, nur für Zwecke der Kunstpflege und Volksbildung und der Gemeinnützigkeit verwendet werden.

 

§7   Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod. Der freiwillige Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen. Doch muss der Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahrgezahlt werden.

Der Vorstand kann Mitglieder, die ohne triftigen Grund der Singstunde wiederholt ferngeblieben oder ihre sonstigen Verpflichtungen als aktiver Sänger nicht nachgekommen sind, als passive Mitglieder überschreiben. Mitglieder die laufend ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommen oder das Ansehen des Vereins schädigen, können durch Beschluss des Vereinsvorstandes aus den Verein ausgeschlossen werden.

Der Ausschluss befreit nicht von der Zahlung rückständiger Beträge und des Beitrages bis zum Ende des laufenden Jahres.

 

§8   Der Vorstand

Zur Leitung der organisatorischen Angelegenheiten wählt die Mitgliederversammlung, die jährlich einmal stattfindet, einen Vorstand auf die Dauer von 1 Jahr.

Der Vorstand besteht aus:

a)      dem Vorsitzenden

b)      dem stellvertretenden Vorsitzenden

c)      dem Schriftführer

d)      dem Kassierer

e)      dem Notenwart, sowie bei Bedarf Beisitzern

Der Chorleiter kann zu den Vorstandssitzungen beratend hinzugezogen werden.

Der Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 BGB.

 

§9   Arbeitsgebiet des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Im Übrigen ist es seine Pflicht, alles, was zum Wohle des Vereins dient, zu veranlassen und durchzuführen soweit dies nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten bleibt. Die Mitglieder des Vorstandes verteilen nach eigenem Benehmen die anfallenden Arbeiten unter sich.

 

§10 Der Chorleiter

Der musikalische Leiter des Vereins wird vom Vorstand bestimmt. Die Verpflichtung erfolgt aufgrund eines schriftlichen Vertrages durch den Verein, vertreten durch den Vorstand, der auch mit dem Chorleiter die zu zahlende Vergütung vereinbart. Das gilt besonders für die Aufstellung sämtlicher Chöre und Programme und für das choristische Auftreten in der Öffentlichkeit.

 

§11 Die Mitgliederversammlung

Nach Bedarf kann der Vorstand neben der einmal im Jahr stattfindende Mitgliederversammlung weitere Versammlungen einberufen. Er muss dies tun, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung einer solchen Versammlung schriftlich beantragt. In diesem Falle muss der Vorstand dem Ersuchen binnen 3 Wochen stattgeben.

Der Termin dieser Versammlung ist mindestens 10 Tage vorher den Mitgliedern bekannt zu geben. Die ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Alle Beschlüsse mit Ausnahme des Beschlusses über die Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch den Schriftführer zu Protokoll gegeben. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Anträge sind mindestens eine Woche vor der Versammlung bei dem Vorstand begründet einzureichen.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Angelegenheiten zu erledigen:

a)      Wahl des Vorstandes und der übrigen Vorstandsmitglieder

b)      die Wahl von Rechnungsprüfern

c)      die Festsetzung des Jahresbeitrages

d)      die Erledigung der gestellten Anträge

Der Vorsitzende erstattet in der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht, der Kassenwart einen Bericht über die Kassenlage; der Chorleiter über die musikalische Arbeit des abgelaufenen Jahres und die Planung für das kommende Jahr.

 

§12 Haftung

a)      Nur der 1. Vorsitzender des Vereins oder die von ihm allgemein und im Einzelfalle beauftragten Mitglieder des Vorstandes können für den Verein verpflichtende und insbesondere rechtsgeschäftliche Erklärungen abgeben oder entgegennehmen. In jedem Fall müssen im Innenverhältnis zu Abgabe oder Entgegennahme solcher Verpflichtungen und rechtsgeschäftlichen Erklärungen, je nach Zuständigkeit der Vereinsvorstand oder die Mitgliederversammlung vorher ihre Zustimmung erteilen.

b)      Durch Rechtshandlungen oder -erklärungen anderer Personen wir der Verein in keiner Weise verpflichtet.

 

§13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

a)      Änderungen dieser Satzung können nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden.

b)      Die Auflösung des Vereins kann nur eine Mitgliederversammlung, die lediglich zu diesem Zweck einberufen ist, mit dreiviertel Mehrheit beschließen.

c)      Im Falle der Auflösung verfügt die Mitgliederversammlung über das Vereinsvermögen mit einfacher Stimmenmehrheit. Es darf nur für gemeinnützige Zwecke der Kunstpflege und Volksbildung verwendet werden.

 

§14 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 4.12.1965 beschlossen und ist damit in Kraft getreten.

 

 

 

 

 

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